Morsetaste die Zweite

Vor mittlerweile einiger Zeit haben wir, mein Vater und ich, begonnen eine Morsetaste zu bauen. Aufgrund von Zeitmangel, lag der Prototyp, welcher an und für sich gut funktioniert hatte, nun eine ganze Weile in der Werkstatt. Als wir nun so aus quasi alter Gewohnheit damit herumgespielt haben, stellten wir fest, dass die als Federn eingesetzten Neodymmagnete, welche wir als sehr stark in Erinnerung hatten, sich auf einmal irgendwie sehr schwach anfühlten. Die Federwirkung war deutlich gemindert. Nun, wiederum ein paar Monate später ist von der Federwirkung eigentlich nichts mehr übrig. Etwas irritiert recherchierten wir, ob Neodymmagnete wohl in so kurzer Zeit schwächer werden könnten. "Eigentlich" nicht. Uneigentlich ist es aber wohl so, dass, wenn ein Magnet permanent einem starken entgegengesetzten Magnetfeld ausgesetzt ist, was bei unserer Konstruktion der Fall war, denn die Magnete waren auf Druck montiert, dass sie dann ihre Magnetisierung einbüßen "können"... Gut, dass wir bisher nicht über den Prototypen hinaus waren.

Nur, wie konstruiert man die Taste so um, dass die verwendeten Magneten nun "auf Zug" eingesetzt sind? Die folgenden zwei Bilder zeigen, wie meine Idee dazu aussieht (welche vermutlich vorher schon zig OMs hatten):

Leider ist bei dieser Variante das Paddle deutlich komplizierter zu fräsen. Ob das die heimische CNC-3-Achsfräse noch hinbekommt, oder ob dafür ein Dienstleister beauftragt werden muss, wird sich zeigen.